Site Navigation

  • Stacks Image 3135

  • Stacks Image 3136

  • Stacks Image 3137

Vorteile Unternehmen
Jeder vermiedene Gang zum Arzt, jeder vermiedene Unfall, jede vermiedene
Frühberentung und jede gelungene Wiedereingliederung bedeutet ein
Mehr an Einnahmen und ein Weniger an Kosten.


Mit der Einführung betrieblicher Gesundheitsförderungsmaßnahmen sind in der Regel große Hoffnungen an den Erfolg der Maßnahmen geknüpft. Das Management erwartet nicht zuletzt einen ökonomischen Nutzen durch u.a. sinkende Krankenstände und Arbeitsunfallzahlen, wachsende Leistungsfähigkeit und -bereitschaft, langfristige Bindung qualifizierter Arbeitskräfte, Verbesserung von Firmenimage und Kundenzufriedenheit.

Von Seiten der Arbeitnehmer wird auf mehr Lebensqualität durch größere Arbeitszufriedenheit, Abbau von Stress, Verbesserung des Betriebsklimas, geringere gesundheitliche Belastungen und größeres Wohlbefinden gesetzt.

Mit dem Anspruch gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen zu schaffen und Krankheiten zu vermeiden, trägt die betriebliche Gesundheitsförderung dazu bei, den Erwartungen sowohl der Arbeitgeber als auch der Beschäftigten gerecht zu werden.

Über die Maßnahmen der Gesundheitsförderung wird zunächst eine Abnahme der Erkrankungen angestrebt. Ein verminderter Krankenstand bedeutet für das Unternehmen weniger Kosten für:

  • zusätzliche Mehrarbeit
  • Entgeltfortzahlung für die erkrankten Mitarbeiter
  • für den Ersatz der fehlenden Arbeitskräfte.
  • Da eine Verringerung des Krankenstands, sowie langfristig auch niedrigere Krankenkassenbeiträge und damit niedrigere Lohnnebenkosten erzielt werden.

Gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen reduzieren nicht nur die Häufigkeit von krankheitsbedingten Ausfällen, sondern ebenso Beschwerden und Befindlichkeitsstörungen der Arbeitnehmer.

Die Vermeidung von Fehlbeanspruchungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei den Beschäftigten führt zu einer Verbesserung der Leistungsfähigkeit, zu einer erhöhten Arbeitszufriedenheit und damit zu steigender Arbeitsmotivation.

Eine gesundheitsförderliche Arbeitsplatzgestaltung trägt darüber hinaus zu einer Senkung der Unfallhäufigkeit bei. Eine geringere Zahl an Unfällen bedeutet auch, dass die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherungen seltener in Anspruch genommen werden und demzufolge die Kosten und schließlich die Beiträge gesenkt werden können. Die Qualifikation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter bestimmt in zunehmendem Maße die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Betriebe, die nicht für die Gesundheit und Arbeitszufriedenheit ihrer Beschäftigten sorgen, sehen sich langfristig mit unmotivierten Mitarbeitern oder einer hohen Fluktuationsrate konfrontiert. Eine hohe Fluktuation verursacht indes enorme Kosten für die Suche und Ausbildung neuer Mitarbeiter. Daher ist für die Unternehmen gerade die kontinuierliche Beschäftigung qualifizierter Arbeitskräfte von hoher Bedeutung.

Eine moderne und mitarbeiterbezogene, betriebliche Gesundheitsförderung begründet ein hohes Kostensenkungspotenzial. Beispiele aus der Praxis zeigen, dass der Gewinn, den ein Betrieb durch die Senkung von Fehlzeiten erzielen kann, weit über dem Investitionsvolumen eines systematisch betriebenen Gesundheitsmanagements liegt. Der Return on Investment für in betriebliche Gesundheitsförderungsmaßnahmen investierte Geldbeträge wird mit einem Faktor von 1:3 bis 1:6 angesetzt. Auf der anderen Seite setzt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin die durch Arbeitsunfähigkeit bedingten Produktionsausfallkosten für das Jahr 2009 auf ca. 129 Mrd. Euro an.

Vorteile für Unternehmen:

  • Sicherung der Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter
  • Erhöhung der Motivation durch Stärkung der Identifikation mit dem Unternehmen
  • Kostensenkung durch weniger Krankheits- und Produktionsausfälle
  • Steigerung der Produktivität und Qualität
  • Imageaufwertung des Unternehmens
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
Stacks Image 473
Allgemeiner Hinweis:
Der Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) sind für Arbeitgeber verpflichtend geregelt:

  • Als Arbeitgeber tragen Sie die Hauptverantwortung für die Überprüfung, Umsetzung und Verbesserung aller erforderlichen Maßnahmen zum Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz (ArbSchG, ASiG).
  • Zudem sind Sie als Arbeitgeber seit 2004 (laut § 84 Abs. 2 SGB IX) gesetzlich dazu verpflichtet, unabhängig von der Betriebsgröße, Maßnahmen des BEM durchzuführen, wenn ein Beschäftigter mehr
  • als 42 Tage innerhalb von 12 Monaten arbeitsunfähig ist. Dies gilt sowohl für länger andauernde Arbeitsunfähigkeit als auch für viele aufeinanderfolgende Kurzzeiterkrankungen.

Die betriebliche Gesundheitsförderung ist eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers. Allerdings ist sie für die Krankenkassen verpflichtend geregelt:

  • Gemäß § 20a SGB V sind die Krankenkassen verpflichtet, Leistungen der betrieblichen Gesundheitsförderung zu erbringen.

  • Gemäß § 65a Absatz 2 SGB V kann die Krankenkasse in ihrer Satzung vorsehen, dass bei Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sowohl der Arbeitgeber als auch die teilnehmenden Versicherten einen Bonus erhalten.